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Wir sind die Übergangsgeneration – Im Niemandsland

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Wir befinden uns gerade im Niemandsland, von Kristina Hazler

Meiner Meinung nach, sind wir die Übergangsgeneration und befinden uns gerade im Niemandsland. Seit unserer Kindheit haben wir nach Veränderungen gerufen, weil uns die Welt, die wir um uns herum sahen, nicht gefiel. Es musste wahrscheinlich so sein, weil wir in uns Informationen trugen, ein inneres Wissen über eine Welt, in der man anders lebte als es unsere Eltern taten. Während jedoch unser Wunsch nach einer anderen, veränderten, besseren Welt immer stärker wurde, wurden wir in der Welt und von der Welt geschult und erzogen, die wir für veränderungsnotwendig hielten. So geschah es, dass wir mehr oder weniger das Pflichtbewusstsein unserer Eltern übernahmen und unsere eigene selbständige Existenz auf der Grundlage bei den einen ehrlichen, bei den anderen weniger ehrlichen Arbeit und des Geldverdienens gegründet haben. Wir lernten so, in dieser Welt zu (über)leben und zu funktionieren, wie das bereits laufende und eingefahrene System forderte. Manchmal vergaßen wir sogar für kurze oder auch längere Zeit die gewünschte Veränderung, obwohl sie ungebrochen in uns weiter lebte. Und dann gab es eine Zeit, wann wir das vorhandene System und die Prioritäten und Lebensweisen unsere Eltern und Vorfahren untersucht, erforscht und erfahren haben, um sicher zu gehen und später genug behutsam, sensibel und achtungsvoll mit der Vergangenheit umzugehen.

Unsere Eltern spürten, dass wir besondere Kinder sind und wünschten uns in den meisten Fällen nur das Beste. Und sie unterstützten uns und gaben uns das, was sie wussten und konnten, entsprechend dem, was ihnen selbst wichtig und vielleicht auch noch nicht ganz selbstverständlich war.

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